Katzen im Winter: 7 einfache Tipps



06.12.2022 16:39

Im Winter schalten auch unsere Stubentiger einen Gang zurück und entschleunigen in dieser Zeit.

Was du jetzt tun kannst, damit deine Katze gut durch den Winter kommt, verraten wir dir hier:


Ist es normal, dass meine Katze nun mehr schläft?

Normalerweise kommen unsere Katzen mit 16 Stunden Schlaf am Tag gut aus. Im Winter allerdings brauchen sie ca. 20 Stunden Schlaf pro Tag. Der vermehrte Schlafbedarf wird damit begründet, dass die wilden Vorfahren im Winter, um zu überleben, so die benötigte Energie gespart haben. Diese Verhaltensweise findet sich auch heute noch in unserem Stubentiger wieder. Biete daher deiner Katze viele kuschelige Liegeplätze.

Können Katzen frieren?

Kleine Kitten haben noch keine Unterwolle und fehlt es ihnen an der isolierten Schicht des Oberfells, daher verzichte bitte darauf, dass du mit deinem Kitten bei kalten Temperaturen nach draußen gehst. Die großen Stubentiger hingegen können je nach Rasse sogar Temperaturen von minus 20 Grad aushalten, ohne dass diese frieren. Hier wird natürlich von einem trockenen, aber kalten Tag ausgegangen. Bei nasskaltem Wetter können auch gesunde Katzen durchaus frieren.

Wie kann ich meiner Katze Wärme geben?

Biete deiner Katze verschiedene Wärmequellen an. Dieses kann eine zusätzliche Wärmflasche mit lauwarmen Wasser im Körbchen oder auch ein Kirschkernkissen sein. Lege die zusätzliche Wärmequelle unter das Kissen oder die Decke im Korb. Bitte lege die Wärmequelle nicht auf deine Katze! Sie muss immer die Chance haben vor der Wärme zu fliehen, d. h. sie entscheidet selbst, wann es ausreichend warm ist. An der Körpersprache deiner Katze kannst du dies auch ablesen: Wenn sie sich eingerollt hat, dann wärmt sie sich durch diese Position auf. Wenn sie hingegen ausgestreckt auf dem Platz liegt, dann ist es warm genug für sie.

Solltest du eine ältere Katze haben oder hat deine Katze eine Gelenkproblematik, dann wirst du beobachten können, dass sie die Wärme mehr sucht als ein junges Kätzchen.

Da die Heizungsluft sehr trocken ist, solltest du den Liegeplatz nicht direkt vor der Heizung auswählen.

Fellpflege

Durch die trockene Heizungsluft kann es sein, dass das Fell deiner Katze Schuppen bildet. Du kannst sie in dieser Jahreszeit durch regelmäßige Pflege des Fells gut unterstützen. Durch das Bürsten regst du die Durchblutung an und schluckt deine Katze so auch weniger Fell. Da reine Wohnungskatzen das ganze Jahr über ihr Fell verlieren, kannst du ihr hier sehr behilflich sein. Natürlich kannst du mit speziellen Antihaarball-Produkten noch weiter unterstützen.

Braucht meine Katze mehr Futter?

Im Winter ist die Gewichtskontrolle das A und O! Da durch den erhöhten Schlafbedarf und der Bewegungsmangel weniger Kalorien verbrannt werden, muss die Menge an Futter entsprechend angepasst werden, damit deine Katze nicht zu viel zunimmt. Etwas Winterspeck ist nämlich total normal, das ist im Frühjahr schnell wieder runter, aber Übergewicht sollte unbedingt vermieden werden.

Solltest du eine Freigänger-Katze haben, braucht diese natürlich mehr Futter, um ihr im Winter die nötige Energie zu geben.

Spieleinheiten

Da es im Winter nicht so viel zu entdecken gibt, bist du gefragt! Nutze Katzenspielzeug und baue in euren Alltag mehrere kleine Spieleinheiten ein, so verbrennt ihr Kalorien und stärkt eure gemeinsame Bindung.


Freigänger ins Haus holen?

Wenn du einen Freigänger hast, biete ihm zusätzliche Unterschlüpfe an und gebe ihm mehr energiereiches Futter. Der Unterschlupf kann auch in der Garage oder einem anderen windgeschützten Bereich aufgebaut werden. Auch eine Katzenklappe kann sinnvoll sein. So kann deine Katze frei entscheiden, ob sie ins Warme möchte oder nicht.

Schneide bitte keinesfalls das Fell deines Freigängers in dieser Zeit. Das Fell braucht dein Tiger um draußen nicht zu frieren. Einge Rassen bilden durch das Fell an den Pfoten einen „Schuh“, der vor Schnee schützt.

Du kannst deinem Freigänger auch nach seinem ausgiebigen Ausflug helfen in dem du -sofern dein Freigänger es zulässt- die Pfoten mit lauwarmen Wasser säuberst, so werden auch Salzreste entfernt. Als Pflege danach kannst du die Pfoten mit spezieller Pfotenpflege einreiben.